Rammstein und Schandmaul

Habt ihr schon vom neuen Rammstein-Video gehört? Oder der neuen Single von Schandmaul? 
Wir waren an beiden Produktionen beteilgt, erfahrt mehr in unseren allerersten Saberproject Breaking News!

Lichtschwert-Duelle sind ein Sport!

Fechten mit dem Lichtschwert – in Frankreich ist das nun möglich

Diejenigen von euch, die in den sozialen Medien unterwegs sind, haben es sicher schon mitbekommen: Der Lichtschwertkampf gilt in Frankreich ab sofort als anerkannte Sportart. Der offizielle französische Fechter-Bund (FFE) verbindet die elegante Waffe aus einer weit, weit entfernten Galaxis nun mit dem klassischen Fechtsport und nimmt diese Form des Fechtens als neue Disziplin in ihr Repertoire auf. Gekämpft wird dabei mit Lichtschwert-Repliken, bei denen die Polycarbonatklinge mittels LEDs beleuchtet wird – ganz so, wie wir es kennen also.

Diese ungewöhnliche Kombination wird es aber wohl nicht zu den nächsten Olympischen Spielen in Tokio schaffen, und auch 2024 in Paris werden wir wohl keine Lichtschwerter zu Gesicht bekommen.

Bei all der Aufmerksamkeit, die dieser Nachricht momentan zukommt, bleibt der Fechtsport hinter dem Lichtschwert jedoch deutlich erkennbar: ähnlich, wie andere Gruppen bereits versucht haben Kendo, den japanischen Kampf mit dem Bambusschwert, und den Lichtschwertkampf zu verbinden, geschieht dies nun, zugegeben offiziell, im Fechten.

Lichtschwertkampf existiert aber grundsätzlich erst einmal als Kunstform, als choreographierte Performance, wie wir sie vor allem aus den Episoden I bis III kennen. Der Lichtschwertkampf lebt von seiner Dynamik, seiner Geschwindigkeit und seiner Eleganz, insofern ist er dem Tanzen näher als dem Schwertkampf. Die vom FFE anerkannte Form dürfte kaum mit dem uns bekannten und so geliebten Lichtschwerkampf vergleichbar sein.

Inwiefern Star Wars Fans in Frankreich also auf ihre Kosten kommen, bleibt fraglich, oder: braucht der Fechtsport neben Florett, Säbel und Degen tatsächlich auch noch das Lichtschwert?