Ein dunkles Schwert mit einer Geschichte, die fast filmreif ist: „Destroyer’s Blade“ gehört zu Annes beiden Darkside-„Patronus“-Schwertern der ersten Generation aus dem Saberproject-Shop. Ursprünglich wurden sie von Annes Ex-Partner zu seinem Geburtstag angeschafft, wechselte aber nach der Trennung… sagen wir mal auf unkonventionellem Wege den Besitzer. Heute lebt es fest in Kiel und wird Seite an Seite mit seinem Geschwisterschwert „Sarrat“ regelmäßig im Training geführt.
Die Kombination aus roter Klinge und dunkler Krokodillederimitat verleiht dem Schwert ein markantes, aber stimmiges Erscheinungsbild. Die Folie war dabei anfangs nur eine Notlösung – sie sollte die Spuren verdecken, die Annes Ex beim Versuch hinterlassen hatte, den Doppelkuppler mit Gabel und Hammer zu lösen (mit mäßigem Erfolg). Aus den Blessuren wurde so ein neuer Look: dezent schwarz und edel.
Der Name „Destroyer’s Blade“ ist eng mit seiner Besitzerin verknüpft. Anne trägt seit Kindheit den Spitznamen „Der Zerstörer“; nicht aus Bosheit, sondern aus einer gewissen… Meisterschaft im tollpatschig sein. Besonders legendär ist die Episode im Badezimmer der besten Freundin: Stück für Stück verabschiedeten sich dort Handtuchhalter, Lampe, Toilettenspülung, Duschvorhang, Spiegelschrank – und als Krönung sogar das Bullauge der Waschmaschine. Spätestens nach dem Kommentar „Lass Anne, den Zerstörer nicht unbeaufsichtigt!“ war der Spitzname besiegelt und zog sich durch alle Freundeskreise.
In der Lichtschwert-Szene bekam der Name später seine zweite, fast offizielle Weihe: Bei einem Workshop mit Markus, dem Lehrmeister von Saberproject, wurde die Kieler Gruppe sechs Stunden lang geistig und körperlich ans Limit gebracht. Zur abendlichen Entspannung ging es zu Mary und Andreas, wo zufällig gebastelten Schaumstoff-Lichtschwerter ins Spiel kamen. Anne hatte die selbstgebauten Stücke noch nie zu Gesicht bekommen – und ehe man sich versah, stand sie Markus mit einem quietschbunten „Säbel“ gegenüber. Eine einzige auffordernde Geste von ihm reichte, und Anne drosch fröhlich los. Was folgte, war ein spontanes Wohnzimmer-Duell, bei dem die ganze Gruppe tobte, fieberte und lachte. Und der ganzen Action fiel lediglich nur ein Lego-Modell von der TV-Wand zum geopfert. Seit diesem Abend war „Der Zerstörer“ auch in der heimischen Star-Wars-Community ein fester Begriff.
Es ist der verlängerte Arm seines Namensgebers; gefährlich, unberechenbar und mit jeder Menge Geschichten im Gepäck.
Das Lichtschwert in Shows
Hier eine Auswahl von Bildern, in denen das Lichtschwert eingesetzt wurde.


