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Amphibolia

Amphibolia

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Das Amphibolia (lat. Zweideutigkeit) ist Markus erstes selbstgebautes Lichtschwert.

Der Griff besteht aus Teilen des Modular Hilt Systems (MHS) vom Custom Saber Shop. Die Teile dieses modularen Systems wurden viele Jahre für die Lichtschwerter im Team verwendet.

Als Trainings- und Showschwert entworfen ist das Design einfach gehalten – der dünne Klingenhalter mit extra abgeschrägten Kanten im Vergleich zum regulär erhältlichen Modell sorgen für ideale Griffigkeit ohne scharfe Kanten. Auch sonst gibt es keine abstehenden Elemente, die unangenehm in der Hand liegen. Das Schwert ist als Doppellichtschwert konzipiert. Die Bajonettkupplung wurde von JQSabers hergestellt, sodass das Schwert mit einem Handgriff geteilt und auch wieder zusammengefügt werden kann.

Spezifikationen:

  • MHS-Griffteile
  • mattschwarze Pulverbeschichtung
  • Crystal Focus Saber Core 4.0 von Plecter Labs
  • 3,7 V 18650 Lithium-Ionen Akku
  • Seoul P4 LED
  • 1 W Speaker
  • Saberproject Style LED-Schalter
  • 2,1 mm Recharge Port
  • JQsabers Kupplung

Das Lichtschwert in Shows und auf Events

Fertiggestellt zur Jedi Con 2010 wurde es danach bis Ende 2012 unter anderem auf den Fantasydays, im Moviepark, im Legoland sowie im Technik Museum in Speyer in Shows eingesetzt, bevor es 2013 vom Vortex abgelöst wurde.

Bau des Lichtschwertes

Anders als heute, wo jedwedes Teil für den Lichtschwertbau einfach erhältlich ist, war die Beschaffung insbesondere des Soundboards nicht einfach. Das verbaute Soundboard, der damals revolutionäre Crystal Focus Saber Core 4.0 von Plecter Labs, wurde damals in Stückzahlen von maximal 150 Stück jährlich verkauft – weltweit. Gute Verbindungen zu Erv von Plecter Labs vereinfachten den Kauf massiv.

Ohne die Möglichkeiten der 3D-Druck-Technologie, die damals noch in weiter Ferne lag, wurde das komplette Chassis von Hand aus einem PVC-Rohr und einem Kunststoffprofil geschnitten, geschleift und geklebt. So musste unter anderem das graue 32 mm PVC-Rohr über die komplette Länge gleichmäßig abgeschliffen werden, um in die MHS-Teile (Innendurchmesser 31,75 mm) zu passen – eine Heidenarbeit und Riesensauerei.

Heutzutage weltweit ein etablierter Mechanismus, war die Funktionsweite der Schalter damals eine Neuerung: die gekürzten und in den Griff eingeklebten LED-Fassungen enthalten den Kopf einer 5 mm LED. Dieser betätigt den im Chassis eingeklebten Schaltern. Das hat den Vorteil, dass das Chassis zu Wartungszwecken einfach aus dem Griff gezogen werden kann, ohne Schalterkabel ablöten zu müssen.

In der ersten Iteration wurde ein 4,8 V NiMH-Akkupack verbaut, dieses wurde später durch einen 3,7 V Li-Ionen Akku ersetzt.

Da das Soundboard in der damaligen 4er Version noch keine RGB-LEDs unterstützte, konnten nur einfarbige LEDs verbaut werden. Daher gibt es für das Schwert mehrere Kühlkörpermodule mit verschiedenfarbigen LEDs, die durch einen Steckverbinder schnell tauschbar sind.

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