Luke Skywalker ROTJ EL Lightsaber (2003)
Ersteindruck:
Der Griff wirkt einfach, aber effizient. Es sind keine überstehenden Schrauben zu sehen, einzig die Aktivatorbox sticht hervor. Wer das Aussehen des originalen Griffes aus dem Film kennt, dem fällt allerdings sofort der Zu dick geratene "Hals" unterhalb des Emitters auf. Dieser ist zwar auch im Gegensatz zum Rest des Griffes dünner aber immer noch zu dick, um an das Original heranzukommen. Was positiv auffällt ist der D-Ring sowie die zwei LED-Attrappen an der Aktivatorbox. Die Klinge wirkt wegen der EL-Folie grau/grünlich und ist nicht weiß, wie die späterer LED-FX Schwerter.
Handling:
Durch das Aluminium ist der Griff sehr leicht, die EL-Folie in der Klinge hat kaum Extragewicht. Durch die 6AA Batterien wird das Schwert gut ausbalanciert und liegt gut in der Hand. Da nur die Aktivatorbox am Griff übersteht, lässt sich das Schwert auch gut mit zwei Händen führen.
Licht und Sound:
Die EL-Folie kommt von der Helligkeit bei weitem nicht an LED-Schwerter heran. Bei Tageslicht ist das Grün so gut wie gar nicht zu sehen. Bei Dunkelheit relativ hell, allerdings ein sehr schwaches Grün, dem einiges an Sättigung fehlt, um sich mit der LED-Version des Luke ROTJ oder dem Yoda ROTS Schwert messen zu können.
Obwohl das Luke ROTJ erst das zweite FX überhaupt war, hat es schon die typischen Jedi-Sounds der späteren Schwerter. Allerdings klingen diese, auf Grund des schlechteren Soundboards durch den Lautsprecher schwach und helltönig. Dies liegt einfach daran, dass die Entwicklung der Technik für FX-Lichtschwerter 2003 gerade erst begonnen hatte; im Gegensatz zum Anakin AOTC, welches ebenfalls EL-Technik benutzt, ist zumindest der Sound ein großer Fortschritt.
Verschleiß:
Die Kupferfarbe am "Schwerthals" unterhalb des Emitters löst sich bei Gebrauch des Schwertes ab, die silbern glänzenden Teile sind zudem kratzempfindlich. Die EL-Folie ist sehr empfindlich was Schläge betrifft und kann leicht einreißen, was zu schwarzen Flecken führt, da die Folie an der Stelle nicht mehr leuchtet.

Auch bei der EL Variante des Luke ROTJ gibt es eine sogenannte Sollbruchstelle.
Am unteren Ende der Klinge befinden sich zwei große Bohrungen, mit deren Hilfe das Schwert im Soundmodul befestigt wird. Dadurch entsteht die Sollbruchstelle; ab und zu bricht die Klinge an genau dieser Stelle und ist auch nicht reparabel!
Achtung, Bruchgefahr!
Fazit:
Das zweite FX-Lichtschwert von Master Replicas ist schon eine gute Weiterentwicklung im Gegensatz zum Anakin AOTC, da es nicht instabil wirkt sondern sehr solide. Allerdings ist die EL-Folie ein großer Nachteil, denn durch sie ist das Schwert für Showkämpfe und natürlich auch nicht eingeübte Kämpfe ungeeignet bzw. es ist sogar stark davon abzuraten. Für einen Sammler hat dieses Schwert jedoch einen großen Wert, da es neben dem Anakin AOTC das seltenste FX-Lichtschwert ist. Wenn das Luke Skywalker ROTJ von 2003 in einem guten Zustand ist, ist es schon einiges wert, wenn man dann noch die originale Verpackung besitzt, steigt der Wert noch weiter.
Unsere Note: nach Nutzen: 5
nach Sammlerwert: 1(+)
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